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Zukunft des Coaching – Nachhaltige Entwicklung einer lebensgerechten Arbeitswelt

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Am 3. Februar 2015 trafen sich der Vorstand des Deutschen Coaching Verbands e. V. (DCV) und des Deutschen Bundesverbandes Coaching e. V. (DBVC) für einen fachlichen Austausch zur Zukunft der Coaching-Branche.

Die Bedingungen der Arbeitswelt und das Spannungsfeld, in dem die Entscheidungsträger der Wirtschaft agieren, zeichnen sich durch eine erhöhte Komplexität aus, die sich mit zunehmender Geschwindigkeit verändert. Vor diesem Hintergrund lässt sich die steigende Nachfrage der Führungskräfte nach Coaching erklären. In einem gemeinsamen Treffen Anfang Februar diskutierten die Vorstandsmitglieder des DCV und des DBVC die daraus resultierenden Konsequenzen für die Profession „Coaching“ und die zukünftigen Qualitätsstandards im deutschen Coaching-Markt.
Die Vertreter beider Verbände konstatierten, dass Coaching als Format den Umgang mit dieser Komplexität und Veränderungsgeschwindigkeit in den Unternehmen erleichtern kann und sollte. Coaching diene dabei nicht als „Reparaturbetrieb“ bestehender Strukturen. Coaching stehe dagegen in der Verantwortung, die Selbstmanagementfähigkeit der Führungskräfte in diesen komplexen und sich rasant verändernden Kontextbedingungen zu fördern, um die Handlungsfähigkeit der Unternehmen in den sich schnell wandelnden Systemen nachhaltig zu entwickeln. Somit leiste Coaching nicht nur einen wichtigen Beitrag für eine lebensgerechte Arbeitswelt, den Leistungserhalt und für die Gesundheit der Stakeholder, sondern gleichwohl einen relevanten Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung.

Aus diesem Anspruch ergibt sich – so die Vertreter von DCV und DBVC – der Auftrag an die Coaching-Verbände, sich mit diesen Veränderungen auseinander zu setzen. Es gilt, gemeinsame Handlungsmaßnahmen für die Professionalisierung und Schaffung einer lebensgerechten- und werten Arbeitswelt zu entwickeln und umzusetzen. DBVC und DCV verabreden, gemeinsam daran weiter zu arbeiten.

Über den Deutschen Coaching Verband e. V. (DCV)
Der DCV ist einer der Berufsverbände für Coaches, Seniorcoaches, Lehrcoaches und Coaching-Ausbildungsinstitute mit den höchsten Qualitätsstandards, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Seine Mitglieder kommen aus unterschiedlichsten Arbeitsbereichen und besetzen verschiedenste Themen. Sie alle haben anspruchsvolle Ausbildungen und Zertifizierungsverfahren durchlaufen und sich auf die Einhaltung der DCV-Ethikrichtlinie verpflichtet. Der DCV setzt sich ein für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Profession Coaching und die Etablierung von Coaching als adäquates Format zur Förderung von Kreativität bezüglich scheinbarer Alternativlosigkeiten, dem Treffen fundierter Entscheidungen und der Wahrnehmung von (Selbst-)Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft.

Deutscher Coachingverband e. V.
DCV Geschäftsstelle
Dr. Iris Salamon

Deutscher Coaching Verband e. V.
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42289 Wuppertal
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Fax 0202/25 89 14 89
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Über den Deutschen Bundesverband Coaching e. V. (DBVC)
Der DBVC ist der führende Verband im deutschsprachigen Raum, der sich auf Business Coaching und Leadership fokussiert. Mitglieder des DBVC sind bekannte und profilierte Coaching-Experten, die als Wegbereiter des Coachings in Deutschland gelten. Seiner führenden Rolle gemäß setzt sich der DBVC für Seriosität, Qualitätsstandards und Professionalität im Coaching-Bereich ein.
Als erster Verband verfolgt der DBVC ein „Vier-Säulen-Konzept” und verbindet Experten aus allen relevanten Feldern – Coaching, Unternehmen, Wissenschaft und Weiterbildung. Er veranstaltet den DBVC Coaching-Kongress und sucht in den DBVC Dialogforen regelmäßig das Gespräch mit Vertretern von Unternehmen und der Wissenschaft.

Deutscher Bundesverband Coaching e. V.
DBVC Geschäftsstelle
Postfach 17 66
49007 Osnabrück
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Tel.: +49 541 580-4808
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Ansprechpartner
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Fax: +49 541 580-4809
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Internet: www.dbvc.de/presse

Gemeinsam Potenziale entwickeln für eine neue Schul- und Lernkultur.

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Der Deutsche Coaching Verband e. V. (DCV) übernimmt die Schirmherrschaft für die „Coaching-Initiative Bildung und Zukunft e. V. (CIBZ)“.

Sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch Schulleiterinnen und Schulleiter erleben eine Fülle an Veränderungen und Reformen im Schulbereich. Wie kann man die Menschen bei diesen Veränderungs-Prozessen begleiten? Beide Vereine sind der Meinung: Coaching ist ein wichtiger Schlüssel zur Unterstützung.

Mit der Übernahme der Schirmherrschaft möchte der Deutsche Coaching Verband zusammen mit der Coaching-Initiative günstige Rahmenbedingungen für eine förderliche Schul- und Lernkultur unterstützen. Coaching-Maßnahmen stehen dabei im Mittelpunkt. „Durch Coaching und die Vermittlung von coachender Haltung und Kompetenz trägt die Coaching-Initiative zu einer mehr potenzialorientierten Schul- und Lernkultur bei“, so Vorstandsmitglied der CIBZ, Franz Neumeyer. Er erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit dem DCV „einen schnellen Zugang zu zertifizierten Coachs in ganz Deutschland, um die weitere Ausdehnung von Schulleitercoaching zu ermöglichen“. Außerdem bietet sich eine Zusammenarbeit mit dem DCV an, „da wir ihn wegen seinem Zertifizierungsprozess und seinen Ethischen Richtlinien als einen qualitätsorientierten und professionellen Coachingverband ansehen und dieser Eindruck durch die Menschen, die wir kennengelernt haben, unterstützt wurde. Darüber hinaus teilen wir das Bild des Menschen als ganzheitliches Wesen und das Ziel der verbandsübergreifenden Arbeit.“

Margot Böhm, Vorstandssprecherin des DCV freut es, „einen Beitrag dazu leisten zu können, eine wertschätzende und stärkende Haltung in Schulen weiter zu entwickeln“. „Ich finde es ausgesprochen sinnvoll, dass sich die Kultur des Miteinanders und des Lernens an unseren Schulen in Richtung Entwicklungsfreude, Wertschätzung, Kommunikation auf Augenhöhe und ein Denken in Alternativen weiterentwickelt.
Für das alles steht Coaching, und Coaching kann einen wunderbaren Beitrag dazu leisten, das deutlich zu stärken. Darüber hinaus ist Coaching ein hochwirksames Instrument zur Reflexion der SchulleiterInnen- und Lehrer/innenrolle, zur Stärkung von Team- und Organisationsentwicklung und von Führungskompetenz.
Indem Coaching Menschen in Schulen unterstützt, unterstützt es Menschen dabei, gestärkt und entspannt ihren persönlichen Beitrag für ein gutes Leben in unserer Gesellschaft zu leisten und kollegial und professionell miteinander umzugehen.“

Der DCV möchte die Coaching-Initiative zukünftig durch gemeinsame Auftritte, die Vermittlung von Coachs und die Zusammenarbeit bei Öffentlichkeitsmaßnahmen unterstützen.

Beide Vereine verstehen sich als „Botschafter für Potenzialentwicklung“. Beide Vereine wollen durch die Kooperation einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.
Gemeinsam Potenziale schöpfen für ein positives Miteinander, für mehr Zufriedenheit und eine Zukunftsfähigkeit der Bildungslandschaft.
Der DCV freut sich auf die engagierte Zusammenarbeit.

Presse-Kontakt DCV: karsten.ritschl@coachingverband.org
Presse-Kontakt CIBZ: communications@angelika-beiersdorf.de
Web-Site CIBZ: http://www.coachinginitiative.de/

Deutscher Coaching-Verband (DCV) wählt neues Vorstands-Team

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Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder des Deutschen Coaching Verbandes e. V. (DCV) am 4.April 2014 in Berlin eine neue Vorstandszusammensetzung.

Die bisherigen Vorstände haben sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Der DCV bedankt sich für das jahrelange Engagement.

Dem Vorstand des DCV gehören vier Mitglieder an, die laut Satzung alle zwei Jahre von der Mitgliederversammlung bestätigt oder neu gewählt werden.

Das neue Vorstands-Team setzt sich zukünftig zusammen aus:

  • Margot Böhm (Vorstands-Sprecherin)
  • Günter Paus (Vorstand für Finanzen)
  • Stefanie Schäfer (Vorstand für Mitgliederangelegenheiten, Fach- und Regionalgruppenbetreuung)
  • Karsten Ritschl (Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit)

Kurze Vorstellung des neuen Vorstands-Teams:

Margot Böhm

Coaching ist aus meiner Sicht zutiefst menschenfreundlich, ermöglicht persönliche Freiheit, schafft Möglichkeitsräume und trägt dazu bei, auf Augenhöhe und wertschätzend auch miteinander “in Bewegung” zu sein. Weil Coaching somit auf (Selbst-)Verantwortung und Kreativität zielt, scheinbare “Alternativlosigkeiten” in Frage stellt und fundierte Entscheidungen sowie bewusstes Handeln ermöglicht, leistet es für einzelne, für Organisationen und für unsere Gesellschaft als Ganze “Wesentliches”. In diesem Sinne ist es mir ein Anliegen, über die Verbandsarbeit zum einen Coaching als Profession und zum anderen DCV-Coaches selber fachlich und unternehmerisch zu stärken.

Kontakt: margot.boehm@coachingverband.org

Günter Paus

Nach innen arbeite ich für die weitere stabile finanzielle Entwicklung, nach außen, dass der Verband als gewichtig und mit führend in der Fachöffentlichkeit und für die Nachfrager wahrgenommen wird.

Kontakt: guenter.paus@coachingverband.org

Karsten Ritschl

Am DCV schätze ich, dass wir uns einsetzen für eine seriöse Positionierung von Coaching in Deutschland. Ich möchte einen Beitrag zu einer klaren Kommunikation und einer positiven Darstellung des DCV leisten. Ich glaube, dass unser Verband durch verstärktes Engagement in der Zukunft als der kompetente Ansprechpartner bei seinen Mitgliedern, in der Coaching-Szene und in der Gesellschaft wahrgenommen werden kann.

Kontakt: karsten.ritschl@coachingverband.org

Stefanie Schäfer

Menschen zusammen bringen, miteinander ins Gespräch kommen, Neues Lernen, Potenzial entwickeln – das ist meine Passion.
 Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen und auf den Austausch mit den Verbandsmitgliedern in den Regionen. Gerne setze ich mich für die Professionalisierung von Coaching ein, dafür, dass unser Verband weiterhin wächst, es auch zukünftig Möglichkeiten der Weiterbildung gibt – und wir im Außen noch stärker wahrgenommen werden.

Kontakt: stefanie.schaefer@coachingverband.org

NEU: Einführung von QR-Code im Coaching-Bereich

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Der QR-Code auf den neuen Zertifikaten ist nach Ansicht des DCV ein weiterer Schritt zur Transparenz und Qualitätssicherung in der Coaching-Landschaft.

Der Deutsche Coaching Verband (DCV) nutzt ab sofort QR-Code für seine Zertifikate. Neben der Benennung von Qualitäts-Kriterien ist die Qualitätsprüfung eine wichtige Aufgabe des Deutschen Coaching Verbandes (DCV). Mit Hilfe des neu vorhandenen QR-Codes können Kunden prüfen, ob das Zertifikat des Coachs noch gültig ist und ob der Coach die Richtlinien zur Qualitätssicherung eingehalten hat, wie z.B. die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme an Weiterbildungen. Wenn Qualitäts-Richtlinien nicht eingehalten werden, dann wird dies durch die Anzeige eines entsprechenden Links sichtbar gemacht.

Für die Anzeige und Verlinkung braucht man nur ein Smartphone oder ein anderes Gerät mit Internetverbindung, das in der Lage ist, den QR-Code einzulesen und die Web-Site aufzurufen. Der QR-Code verlinkt direkt auf die Web-Seite des DCV und zeigt dort die Gültigkeit des entsprechenden Coach-Zertifikates an.

Der DCV möchte mit dieser Maßnahme die Authentizität und Aktualität von Coach-Zertifikaten überprüfbar machen.

DCV und DGfC stellen Fusionsprüfungsprojekt ein

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In ihrer letzten außerordentlich einberufenen Mitgliederversammlung beschloss die Deutsche Gesellschaft für Coaching (DGfC) die Beendigung der über die letzten Monate durchgeführten Prüfung einer Fusion mit dem Deutschen Coaching Verband e. V. (DCV).

In vorliegenden Beschluss der Mitgliederversammlung der DGfC heißt es: “Die Mitgliederversammlung möge beschließen, die Fusionsverhandlungen mit dem DCV zum jetzigen Zeitpunkt zu beenden. Der Vorstand wird beauftragt, die Kooperation mit dem DCV fortzusetzen und den Kontakt zu den anderen Coachingverbänden weiter zu pflegen.”

Das so genannte “Fusionsprüfungsprojekt” – das erste seiner Art in der Verbandswelt des Coaching – wurde von Anfang an in großer Transparenz und partizipativ zwischen den beteiligten Verbänden gestaltet, um alle Mitglieder und Vertreter von DGfC und DCV in diesem teils hochkomplexen Prozess mitzunehmen.

Da in demokratischen Verbänden auch immer die Möglichkeit besteht, dass ein Projekt keine Mehrheit findet, sehen beide Coachingverbände in diesem Beschluss nur eine Ablehnung der Fusion, setzen jedoch weiterhin auf die aus der Vergangenheit bekannt stark kooperative Zusammenarbeit. Die Vorstände von DCV und DGfC sprechen sich deutlich für die weitere Kooperation aus - vor allem, aber nicht nur im Rahmen des Roundtable Coaching.

Grundsätzlich bleibt der DCV der Verband der Kooperation, nicht nur zwischen den Mitgliedern, sondern auch zwischen den Verbänden. Die große Anzahl von Coachingverbänden betrachtet der DCV als Nachteil für potenzielle Kunden und auch für die Coaches selbst. Deshalb hält der Verband an der Idee der Zusammenführung weiterhin fest.

Michael Tomoff

Coaching-Weiterbildungen unter der Lupe bei der Stiftung-Warentest

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Der Deutsche Coaching Verband e. V. (DCV), einer der führenden Coaching-Berufsverbände, befürwortet das Bestreben der Stiftung Warentest, Transparenz in den Weiterbildungsmarkt zu bringen und Standards für Coaching-Weiterbildungen zu definieren. Der DCV setzt dies bereits seit seiner Gründung im Jahr 2005 durch die Zertifizierung von Weiterbildungen und von Coachs um. Die vom DCV vergebenen Qualitätssiegel sind heute im Markt anerkannt. Allerdings sieht der DCV das von der Stiftung-Warentest in einer aktuellen Studie (Quelle) angewendete Verfahren der Qualitätsprüfung von Coaching-Weiterbildungen kritisch.

Zum Vorgehen der Stiftung Warentest sagt DCV-Vorstandssprecher Lutz Salamon: “Die Untersuchung der Stiftung Warentest ist ganz im Sinne unseres Verbandes, das gewählte Verfahren bereitet uns allerdings etwas Bauchschmerzen. Qualitätsstandards sollten nicht über Mystery Shopping in Coachingweiterbildungen generiert werden, sondern vielmehr über die gemeinsame Anstrengung der Verbände selbst, auch wenn dies zeitaufwändig scheint. Zertifizierungsverfahren sind dazu beispielsweise ein sehr guter Anfang.”

Bemühungen wie die der Stiftung Warentest haben den Vorteil, dass auch die davon “Betroffenen” wieder einen geschärften Blick für das Überprüfte bekommen. Sie bieten den hervorragenden ersten Impuls, um unter den sich mit Coaching professionell beschäftigenden Instanzen intensiv in den Dialog zu treten. Doch um genau das tun zu können, sollten aus Sicht des DCV einige Punkte beachtet werden:

Wie bei jeder wissenschaftlichen Studie hängt auch die Qualität einer Testung durch ein unabhängiges Institut stark davon ab, ob Kriterien, Befragte, Wertende etc. für andere transparent und zugänglich sind, um - im Zweifelsfalle - diesen Test noch einmal zu wiederholen und - im besten Falle - die selben Ergebnisse zu erlangen (Stichwort: Test-Gütekriterien).

Im genannten Fall blieben jedoch sowohl die “Experten aus Wissenschaft und Praxis” unzugänglich, noch ist klar aus dem Text zu entnehmen, was diese Coaching-Experten zu qualifizierten Gutachtern machte (auch hierfür müssten für eine saubere Durchführung im Vorfeld Kriterien definiert werden).
Einer der gewichtigen Vorteile der Transparenz speziell für die Coaching-Verbände wäre, sich zeitnah im Nachgang eines solchen Testverfahrens mit diesen Personen austauschen zu können, um beispielsweise weitere Schärfung der Kriterien zu schaffen und daraus übergreifende Standards zu entwickeln.

Des Weiteren bleibt unklar, warum speziell die acht geprüften Coaching-Institute evaluiert wurden und nicht andere. Die qualitative Überprüfung dieser Ausbildungsgänge ist ein vom DCV sehr geschätzter erster Schritt. Aufgrund von möglicherweise fehlenden Ressourcen war eine auch quantitativ repräsentative Studie voraussichtlich nicht möglich.

Die genannten Kriterien - so vernünftig und nachvollziehbar sie sein mögen - bleiben so vorerst als von Experten gegeben stehen. Auch die Vorgehensweise der Testung innerhalb der Ausbildungsinstitute ist gerade für den sehr intimen und vertrauensvollen Kontext einer Coachingausbildung schwierig: Es wurden incognito Teilnehmer in die Ausbildungen eingeschleust, die diese dann als Auszubildende durchliefen und gleichzeitig anhand ihrer Kriterien evaluiert haben.

Die beteiligten acht Institute bekamen im Juni dieses Jahres rückgemeldet, dass sie zwischen Herbst 2011 und Herbst 2012 Teilnehmer mit erweiterten Aufgaben dabei hatten, die für die Stiftung Warentest dabei waren. Sie blieben ungenannt.

Der DCV begrüßt die Bemühung um mehr Transparenz und Verbraucherschutz, sofern

  • die Durchführungswege und -mittel transparent und nach wissenschaftlichen Test-Gütekriterien nachvollziehbar aufgestellt sind,
  • in einem solch sensiblen Bereich wie einer Coachingausbildung, in der sich Menschen persönlich öffnen und die gesamte Zusammenarbeit auf Vertrauen basiert, eine andere und ebenfalls transparentere Form der Evaluation genutzt wird, denn die genannte - unabhängig vom Ergebnis der Untersuchung - kann dem Image jedes geprüften Unternehmens nachhaltig Schaden zufügen,
  • eine über den qualitativen Charkater hinaus repräsentative Stichprobe vorliegt, die zu noch aussagekräftigeren Ergebnissen führt,
  • auch der Roundtable der deutschen Coaching-Verbände - der Zusammenschluss von Vertretern einer Reihe von Coaching-Verbänden - als Ansprechpartner von professioneller Seite in eine solche Studie miteinbezogen würde.

Im Namen des DCV sei an dieser Stelle für die sich über viele Monate hinstreckende Bemühungen der Stiftung Warentest für Standards bei Coaching-Ausbildungen ein Dank ausgesprochen. Zudem der Wunsch des DCV an die Stiftung, im Nachgang Synergien zu bilden und ihre vorhandenen Kompetenzen in Testung und Evaluation mit den Coaching-Kompetenzen der Vertreter der Verbände zu bündeln, um so das gemeinsame Ziel, die Standardisierung und Professionalisieren von Coaching, mit vereinten Kräften zu erreichen.

Michael Tomoff

DCV-Mitgliederversammlung – die Highlights

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Eine Woche nachdem die Deutsche Gesellschaft für Coaching (DGfC) auf ihrer Mitgliederversammlung beschlossen hatte, mit dem DCV ergebnisoffene Verhandlungen über eine Fusion aufzunehmen, hat sich auch die DCV-Mitgliederversammlung eindeutig für ein Fortführen der Gespräche ausgesprochen. Die Ergebnisse der Verhandlungen werden der Mitgliederversammlung 2014 zur Abstimmung vorgelegt. Ziel der Fusion war und ist die Qualitätssicherung und weitere Professionalisierung von Coaching.

Die Finanz- und Gebührenordnung wurde von der Mitgliederversammlung genehmigt. Es haben einige Gebührenanpassungen vor allem im Bereich der Zertifizierungsgebühren stattgefunden. Die Neuerungen finden Sie hier.

Wollen Sie wissen, was der DCV für Honorare vorschlägt, die Sie für Ihre Dienstleistung in Zukunft ansetzen sollten? Dann schauen Sie sich die Honorarrichtlinie an, die die Mitglieder des DCVs bei der Honorarfindung unterstützt. Den genauen Wortlaut finden Sie hier.

Bislang konnten nur natürliche Personen Mitglied im DCV werden. Nun können es auch juristische Personen wie Ausbildungsinstitute. Möglich machte dies eine Änderung der Zertifizierungsordnung, die auf der Mitgliederversammlung beschlossen wurde. Die neue Zertifizierungsordnung finden Sie hier.

DCV-Jahresfortbildung und DCV-Coaching-Business - save the date!

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Am 27. und 28. September findet in Berlin die 2-tägige DCV-Jahresfortbildung zum Thema „Psychopathologie für Coachs“ statt. Referent ist der Duisburger Psychologe und Psychotherapeut Carsten Gaggia.

Parallel dazu gibt es ebenfalls in Berlin die Veranstaltung „DCV-Coaching-Business“. Am ersten Tag referiert Gabriele Brähler zum Thema „Gekonnt präsentieren“, am zweiten Tag geht es um „SEO, Facebook-Marketing und mehr“, also um alles rund um Ihren Internetauftritt. Referent ist der renommierte Suchmaschinenoptimierer Sven Deutschländer.

Weitere Details folgen in Kürze!